{"id":1604,"date":"2025-09-12T10:14:43","date_gmt":"2025-09-12T08:14:43","guid":{"rendered":"https:\/\/osca.science\/?p=1604"},"modified":"2026-01-08T07:46:57","modified_gmt":"2026-01-08T06:46:57","slug":"pressekonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/osca.science\/en\/pressekonferenz\/","title":{"rendered":"press conference 11.09.2025"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.23.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_enable_color=&#8220;off&#8220; background_enable_image=&#8220;off&#8220; position_origin_r=&#8220;top_right&#8220; module_alignment=&#8220;center&#8220; custom_margin=&#8220;0px||0px||false|false&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.24.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_padding=&#8220;37px||37px||true|&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.24.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<div _ngcontent-ng-c3749105093=\"\" class=\"col content\">\n<p><span _ngcontent-ng-c3749105093=\"\" class=\"prefix\">Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/span><\/p>\n<article _ngcontent-ng-c3749105093=\"\">\n<p>Bei der Pressekonferenz zum Thema \u201e\u00d6sterreichs Naturwissenschaften 2.0: Digital- Innovativ \u2013 Europ\u00e4isch\u201c im Naturhistorischen Museum Wien wurde auf die langj\u00e4hrige Vorreiterrolle \u00d6sterreichs bei der digitalen \u00d6ffnung naturwissenschaftlicher Sammlungen in Europa hingewiesen.<\/p>\n<p>Als best practice-Beispiel wird es nun 2025 ein wichtiger Teil der europ\u00e4ischen Gro\u00dfforschungsinfrastruktur DiSSCo (Distributed System of Scientific Collections).<br \/>DiSSCo ist eine europ\u00e4ische Forschungsinfrastruktur, die alle naturwissenschaftlichen Best\u00e4nde digitalisiert und standardisiert und damit einen l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Zugang zu naturwissenschaftlichem Wissen in Europa schafft. Durch die neu geschaffene virtuelle Wissensdatenbank k\u00f6nnen Sammlungen europaweit gefunden sowie effizient genutzt werden. Als bislang gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Vernetzung von Naturkundemuseen, Botanischen G\u00e4rten, Universit\u00e4ten und anderen sammlungsf\u00fchrenden Forschungseinrichtungen bietet DiSSCo einen innovativen Mehrwert f\u00fcr den Wissenstransfer in Wissenschaft, Forschung sowie Gesellschaft und Wirtschaft.<\/p>\n<p>\u201eInvestitionen in Forschungsinfrastrukturen wie DiSSCo sind Investitionen in Europas Zukunft. Sie machen unser Wissen sichtbar, zug\u00e4nglich und zu einem Motor f\u00fcr Innovation und gesellschaftliche Entwicklung. Mit der Digitalisierung unserer Sammlungen schaffen wir die Basis, um Biodiversit\u00e4t, Klima und Gesundheit evidenzbasiert zu erforschen \u2013 und unser Wissen f\u00fcr kommende Generationen zu erhalten. Zugleich st\u00e4rken wir damit die Grundlage f\u00fcr eine wehrhafte Demokratie, die auf Fakten und wissenschaftlicher Erkenntnis beruht\u201c, bekr\u00e4ftigte Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, BSc, vom BM f\u00fcr Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF).<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich wird die Digitalisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen im Rahmen der DiSSCO-Infrastruktur \u00fcber das Konsortium \u201eOpen Scientific Collections Austria (OSCA)\u201c organisiert. OSCA ist ein Zusammenschluss \u00f6sterreichischer Museen und Universit\u00e4ten, die sich der digitalen \u00d6ffnung der \u00f6sterreichischen naturwissenschaftlichen Sammlungen verschrieben haben.<\/p>\n<p>Es begleitet die digitale \u00d6ffnung seiner \u00fcber 56 Millionen Sammlungsobjekte und vertritt \u00d6sterreich in Europa als Schnittstelle zur europ\u00e4ischen Infrastruktur DiSSCo. Das OSCA Konsortium wird vom Naturhistorischen Museum Wien koordiniert. In der Aufbauphase hat das BMKOES (jetzt BMWKMS) das OSCA Konsortium unterst\u00fctzt. Seit Januar 2025 wird das Konsortium vom Bundesministerium f\u00fcr Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>\u201eWir sind sehr stolz, dass die \u00f6sterreichische Regierung das gro\u00dfe Potential all ihrer naturkundlichen Sammlungen, die in Museen, Universit\u00e4ten und Stiften bewahrt werden, f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit Europas sieht und dem entsprechend ihre digitale Zug\u00e4nglichkeit st\u00e4rkt. Das OSCA \u2013 Open Scientific Collections Austria \u2013 Konsortium agiert dabei als Treiber der digitalen Transformation und st\u00e4rkt zugleich die Kompetenzen in allen Einrichtungen. Als zuk\u00fcnftiger Beitrag und Teil der europ\u00e4ischen Forschungsinfrastruktur DiSSCo macht diese Initiative deutlich, welche Gestaltungsmacht in der Kooperation liegt: Wir lernen alle voneinander!\u201c, freute sich Dr. Katrin Vohland, Generaldirektorin und wissenschaftliche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin, NHM Wien.<\/p>\n<p>Die Digitalisierung Naturwissenschaftlicher Sammlungen begann in den sp\u00e4ten 1980er bzw. fr\u00fchen 1990er Jahren vorwiegend in Form digitaler Kataloge. Mit der Modernisierung der Verfahren zur Massendigitalisierung und weiteren Hilfsmitteln, nicht zuletzt KI gest\u00fctzter Verfahren und Robotics, wird digitale Transformation auch von gro\u00dfen Sammlungsbest\u00e4nden m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\u201eDurch die Zusammenarbeit der \u00f6sterreichischen Institutionen in OSCA und die Teilnahme \u00d6sterreichs an DiSSCo wird die Verf\u00fcgbarkeit der Objekte im gemeinsamen nationalen Datenverbund und dar\u00fcber hinaus europaweit substantiell gef\u00f6rdert. \u00dcber Institutions- und L\u00e4ndergrenzen hinweg wird dadurch auch der Beitrag jeder einzelnen Institution in OSCA sichtbar und via DiSSCo ein wichtiger Beitrag \u00d6sterreichs zum europ\u00e4ischen Forschungsraum geleistet. All das ist das Ergebnis der jahrzehntelangen Zusammenarbeit und Verst\u00e4ndigung auf gemeinsame Ziele\u201c, bekr\u00e4ftigte Mag. Heimo Rainer, Projektleiter OSCA und Direktor der Botanischen Abteilung im NHM Wien.<\/p>\n<p>Den Mehrwert von OSCA aus der Perspektive von Landesmuseen erkl\u00e4rte Dr. Robert Lindner, Direktor des Hauses der Natur in Salzburg: \u201eDie Sammlungen am Haus der Natur beherbergen, wie in den meisten anderen Landesmuseen, \u00fcberregional bedeutende und wissenschaftlich wertvolle Belege. Digitale Verf\u00fcgbarmachung ist ein Gebot der Stunde, um ressourcenschonend den wissenschaftlichen Wert unserer Sammlungen zu bewahren. Netzwerke wie OSCA und DISSCo erm\u00f6glichen es uns \u2013 trotz geringerer Personalressourcen als in den gro\u00dfen Forschungsmuseen \u2013 Teil eines gemeinsamem europ\u00e4ischen Forschungsraums zu werden. Diese internationale Zusammenarbeit hilft uns, Sch\u00e4tze in unseren Sammlungen zu heben, die ansonsten vielleicht unentdeckt bleiben w\u00fcrden. Der Wert unserer Sammlungen wird so sichtbar gemacht und gesteigert.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas OSCA-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierungsstrategie der Universit\u00e4t Wien und zugleich zu den strategischen Schwerpunkten der Uni Wien, insbesondere in den Bereichen \u201eDigitale und datenbasierte Transformationen von Wissenschaft und Gesellschaft\u201c, \u201eSystems of Life &#8211; Grundlagen des Lebens\u201c und \u201eKlima, Umwelt, Nachhaltigkeit\u201c. Indem naturwissenschaftliche Sammlungen \u00f6sterreichischer Einrichtungen gemeinsam digital erschlossen und \u00fcber europ\u00e4ische Plattformen wie DiSSCo vernetzt werden, entsteht eine europ\u00e4ische Forschungsinfrastruktur von internationaler Relevanz und Sichtbarkeit.<\/p>\n<p>Beispielsweise enth\u00e4lt das gr\u00f6\u00dfte Universit\u00e4tsherbar \u00d6sterreichs mit ca. 1.5 Millionen Belegen aus allen Pflanzen- und Pilzgruppen \u2013 davon mehr als 15.000 Typen \u2013wichtige historische Sammlungen mit Belegen aus aller Welt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf S\u00fcdosteuropa, den Alpenraum und China. Die zoologische Sammlung beherbergt wiederum eine der umfangreichsten anatomisch, embryologisch und histologische Wirbeltiersammlungen in \u00d6sterreich, verdeutlichte Dr. Ronald Maier, Vizerektor f\u00fcr Digitalisierung und Wissenstransfer, Universit\u00e4t Wien<\/p>\n<p>Und abschlie\u00dfend erl\u00e4uterte Dr. Dimitris Koureas, Managing Director, Naturalis Biodiversity Center (Leiden, Niederlande) die Vision von DiSSCo auf europ\u00e4ischer Ebene: \u201eAustria\u2019s decision to organise its national collections community through OSCA and connect it with DiSSCo is a practical step to deliver more value from Austria\u2019s collections and expertise to science and society. DiSSCo\u2019s goal is to build end-to-end, high-throughput knowledge systems for the natural world that combine curatorial expertise with modern technologies. OSCA serves as Austria\u2019s national node, ensuring that Austrian data and know-how both contribute to\u2014and benefit from\u2014the European infrastructure\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Bilder in der <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.apa-fotoservice.at\/galerie\/39475\">APA-Fotogalerie<\/a><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<h4 _ngcontent-ng-c3749105093=\"\" class=\"pt-4\" style=\"color: rgba(0,0,0,.87);\">R\u00fcckfragen &amp; Kontakt<\/h4>\n<p _ngcontent-ng-c3749105093=\"\" class=\"content pb-4\">Naturhistorisches Museum Wien<br \/>Mag. Irina Kubadinow<br \/>Telefon: + 43 (1) 521 77 DW 410<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:irina.kubadinow@nhm.at\">irina.kubadinow@nhm.at<\/a><br \/>Website: <a href=\"https:\/\/www.nhm.at\/irina_kubadinow\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nhm.at\/irina_kubadinow<\/a><\/p>\n<p _ngcontent-ng-c3749105093=\"\" class=\"ng-star-inserted\">OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NHM<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;1_3,1_3,1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243; _builder_version=&#8220;4.24.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/osca.science\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/002__20250911_n-scaled.jpg&#8220; 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